NRW

Tödlicher Unfall bei Autorennen: Jugendstrafen

Prozesse

Donnerstag, 9. Juni 2022 - 17:13 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Aachen. Im Prozess um den Unfalltod eines Mädchens nach einem illegalen Autorennen hat das Aachener Landgericht die beiden Angeklagten am Donnerstag zu Jugendstrafen verurteilt. Ein 20-Jähriger erhielt eine Strafe von drei Jahren und neun Monaten, ein 21-Jähriger von drei Jahren und sechs Monaten wegen der Teilnahme an einem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge.

Zwei vollkommen zerstörte Autos liegen nach einem Unfall am Rand der Landstraße L12 zwischen Roetgen und Simmerath in der Eifel. Foto: Dagmar Meyer-Roeger/dmp press/dpa/Bildarchiv

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die beiden Angeklagten im August 2020 über eine Landstraße in der Eifel gerast waren. Der Wagen des 20-Jährigen war beim Überholen in einer Kurve frontal mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Das darin sitzende achtjährige Mädchen wurde getötet, Fahrer und Beifahrerin wurden schwer verletzt.

Mit dem Urteil blieb die Kammer unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf jeweils fünf Jahre Jugendstrafe plädiert hatte.

© dpa-infocom, dpa:220609-99-606177/2

Uebbing 09.06.202217:35 Uhr

Jugendstrafen!!??Entweder ist man mit 18 volljährig oder nicht.Sonst kriegen und wollen die doch auch alle Rechte die man mit 18 bekommt.Ganz ehrlich ,wenn sie noch nicht reif genug sind,sollte man Ihnen auch keinen Führerschein geben.

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