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NRW

Tödliches Feuer im FKK-Club: Angeklagter hatte Filmriss

Prozesse

Mittwoch, 5. Februar 2020 - 11:59 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Duisburg. Bei einem verheerenden Feuer in einem FKK-Saunaclub stirbt ein Gast. Jetzt steht der mutmaßliche Brandstifter wegen Mordes vor Gericht. Laut eigener Aussage kann er sich nicht erinnern.

Der Schriftzug „Landgericht Amtsgericht“ ist über dem Eingang des Land- und Amtsgerichts Duisburg zu lesen. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Im Prozess um einen tödlichen Brandanschlag auf einen FKK-Saunaclub im niederrheinischen Hamminkeln hat sich der Angeklagte am Mittwoch auf Erinnerungslücken berufen. Dem 43-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, das Feuer in der Nacht auf den 14. Juli 2019 gelegt zu haben. Dabei soll ein anderer Gast ums Leben gekommen sein. Vor Gericht berief sich der Angeklagte auf einen alkoholbedingten Filmriss. „Ich kann mich an gar nichts erinnern“, sagte er den Richtern am Duisburger Schwurgericht. Die Anklage lautet auf Mord.

Der Angeklagte hatte mit Freunden und Familienangehörigen den Junggesellenabschied seines künftigen Schwagers gefeiert. Dabei sei stundenlang Bier und Schnaps getrunken worden. Der Prozess hatte eigentlich schon Mitte Januar beginnen sollen, war damals jedoch geplatzt, weil die Verteidiger das Gutachten des Brandsachverständigen zu spät erhalten hatten.

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