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NRW

Tönnies: „Werde dieses Unternehmen aus dieser Krise führen“

Gesundheit

Samstag, 20. Juni 2020 - 18:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Rheda-Wiedenbrück. Clemens Tönnies hat Rücktritts-Spekulationen nach dem massiven Corona-Ausbruch in einem seiner Schlachthöfe zurückgewiesen. „Ich werde dieses Unternehmen aus dieser Krise führen“, sagte der 64-Jährige am Samstag bei einer Pressekonferenz in Rheda-Wiedenbrück. Er ergänzte: „Und dann sehen wir weiter. Ich mach' mich nicht aus dem Staub.“

LKW-Anhänger stehen in großer Zahl auf dem Betriebsgelände der Firma Tönnies. Foto: David Inderlied/dpa

Im seit Jahren geführten Streit um Deutschlands größten Schlachtbetrieb hatte zuvor Robert Tönnies seinen Onkel Clemens in einem persönlich Brief vom 19. Juni aufgefordert, den Weg frei zu machen. Dessen Sohn Max Tönnies solle die Arbeit in der Geschäftsführung übernehmen. Außerdem forderte Robert die Einberufung einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung.

Das Verhältnis zwischen dem Kreis Gütersloh, in dem der betroffene Standort liegt, und der Firma Tönnies ist derweil zerrüttet. „Das Vertrauen, das wir in die Firma Tönnies setzen, ist gleich Null. Das muss ich so deutlich sagen“, sagte der Leiter des Krisenstabes, Thomas Kuhlbusch. Am Samstag wurde der Betrieb für 14 Tage geschlossen, zu diesem Zeitpunkt waren 1029 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden.

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