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NRW

Umgekippter Weihnachtsbaum: Düsseldorf soll zahlen

Prozesse

Dienstag, 14. November 2017 - 01:27 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Landeshauptstadt Düsseldorf soll 16 000 Euro Schadenersatz wegen eines umgekippten Weihnachtsbaumes bezahlen. Der sechs Meter hohe Baum war auf der Königsallee an Heiligabend 2013 umgestürzt und hatte eine 49-jährige Kurierfahrerin schwer verletzt. Heute verhandelt das Landgericht Düsseldorf über den Fall.

Die Berufsgenossenschaft der Verletzten erkannte den Vorfall als Arbeitsunfall an und zahlte ihr gut 16 000 Euro. Eine Versicherung übernahm den Schaden und fordert das Geld nun von der Stadt zurück.

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Diese habe den Baum unsachgemäß aufstellen lassen und so ihre Verkehrssicherungspflicht verletzt. Die Tanne soll drei Wochen zuvor schon einmal umgekippt sein. Die Stadt argumentiert, der Sturmschaden sei höhere Gewalt. Sie habe den Baum ordnungsgemäß aufgestellt. Streitig ist, wer den Baum nach dem ersten Umkippen wieder aufgerichtet hat.

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