NRW

Umstrittene Blutentnahmen durch Heilpraktiker vor Gericht

Prozesse

Freitag, 23. April 2021 - 02:14 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Münster. Das Oberverwaltungsgericht in Münster beschäftigt sich am heutigen Tag (10.00) mit umstrittenen Blutentnahmen durch Heilpraktiker. Die Kläger aus den Kreisen Borken, Coesfeld und Steinfurt in Nordrhein-Westfalen wehren sich gegen eine Verfügung der Bezirksregierung Münster.

Die Statue Justitia. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild

Demnach wird ihnen die Entnahme für die Eigenbluttherapie untersagt. Nach der Entnahme wird dem Blut ein Sauerstoff-Ozon-Gemisch oder ein homöopathische Fertigarzneimittel zugesetzt und dann wieder injiziert.

Die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde vertritt die Auffassung, dass in diesem Fällen das Blut nur von Ärzten oder unter ärztlicher Aufsicht entnommen werden darf. Die Vorinstanz hatte diese Sicht geteilt. Dagegen sind die Heilpraktiker in Berufung vor das OVG gezogen. Nach Angaben eines Sprechers beschäftigt sich das Gericht in Münster erstmals mit dieser Frage.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-313658/2

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