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NRW

Umwelthilfe fordert in Aachen Fahrverbote auch für Benziner

Prozesse

Mittwoch, 6. Juni 2018 - 17:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Aachen. Im Rechtsstreit um Diesel-Fahrverbote fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in Aachen vorläufige Fahrverbote nicht nur für Dieselfahrzeuge. Nach Angaben des Verwaltungsgerichts Aachen von Mittwoch beantragte sie für die Stadt eine einstweilige Verbotsanordnung auch für benzin- und gasbetriebene Ottomotoren unterhalb der Abgasnorm 3. Das Fahrverbot soll nach den Vorstellungen der Umweltorganisation spätestens Ende 2018 in Kraft treten.

Der Auspuff eines Pkw. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

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In Aachen findet an diesem Freitag die erste Verhandlung um ein mögliches Dieselfahrverbot nach der Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts statt. Die Deutsche Umwelthilfe verklagt das Land NRW auf Maßnahmen zur Einhaltung des Stickstoffdioxid-Grenzwerts in der Stadt. Die Bundesrichter hatten ein Fahrverbot für Diesel bei Wahrung der Verhältnismäßigkeit zugelassen. Sollte die Klägerin in Aachen Recht bekommen, müsste das aber nicht automatisch ein Fahrverbot bedeuten.

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