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NRW

Uni-Klinik warnt vor Vergiftungsgefahr beim Shisha-Rauchen

Gesundheit

Dienstag, 7. November 2017 - 12:59 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. In der Düsseldorfer Uniklinik müssen immer mehr Shisha-Raucher mit schweren Kohlenmonoxid-Vergiftungen behandelt werden. Die Klinik berichtete am Dienstag von einem sprunghaften Anstieg der Behandlungen in ihrer Druckkammer: In diesem Jahr seien bereits fast 40 Wasserpfeifen-Raucher behandelt worden. 2016 seien es noch fünf Fälle und 2015 nur ein Fall gewesen. „Kohlenmonoxidvergiftungen sind lebensgefährlich“, warnte Sven Dreyer, leitender Druckkammerarzt der Uniklinik.

Eine junge Frau raucht in einer Shisha-Bar. Foto: Soeren Stache/Archiv

Das giftige Kohlenmonoxid kann man nicht riechen, sehen oder schmecken. Die frühen Anzeichen einer Vergiftung wie Müdigkeit, Benommenheit, Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen würden beim Shisha-Rauchen oft fälschlich auf den Tabak zurückgeführt. Im Verdachtsfall sollte man sofort alle Fenster öffnen, umgehend den Raum verlassen und die Feuerwehr verständigen. Für eine Vergiftung reichten nur wenige Atemzüge.


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