Urteil gegen mutmaßlichen Millionenbetrüger erwartet

dpa/lnw Düsseldorf. Er kaufte Wohnungen, Autos und Möbel für Millionen Euro, obwohl er mittellos war. Nun droht einem geständigen mutmaßlichen Betrüger eine längere Haftstrafe.

Urteil gegen mutmaßlichen Millionenbetrüger erwartet

Landgericht Düsseldorf. Foto: Marius Becker/Archiv

Einem vorbestraften mutmaßlichen Millionenbetrüger droht heute eine Verurteilung zu mehreren Jahren Gefängnis. Der 48-jährige Ratinger hatte vor dem Düsseldorfer Landgericht ein umfassendes Geständnis abgelegt. Die Anklage wirft ihm 18 Fälle von gewerbsmäßigem Betrug mit einem Volumen von weit über drei Millionen Euro vor.

Die Staatsanwaltschaft hat viereinhalb Jahre Gefängnis für ihn beantragt. Die Verteidigung forderte eine Strafe von maximal drei Jahren Haft. „Ich bekenne mich in allen Punkten für schuldig“, hatte der 48-Jährige im Gerichtssaal gesagt.

Die Anklage wirft ihm 18 Fälle von gewerbsmäßigem Betrug mit einem Volumen von weit über drei Millionen Euro vor. Der 48-Jährige soll Immobilien, Möbel und Autos für mehrere Millionen Euro gekauft haben, obwohl er mittellos war. Mit gefälschten Bankbelegen gaukelte er ein angebliches Millionenvermögen vor.

So soll der Angeklagte drei Immobilien im Wert von jeweils rund einer Million Euro erworben haben. Einer der so getäuschten ist ein bekannter Schauspieler und Theaterdirektor.