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NRW

Urteil im Millionen-Prozess um Ex-BLB-Chef erwartet

Prozesse

Donnerstag, 2. Juli 2020 - 03:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Er ist rechtskräftig zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden und soll den Steuerzahler um viele Millionen Euro gebracht haben. Die will das Land von Ex-BLB-Chef Ferdinand Tiggemann wieder haben. Nun soll das Urteil fallen.

Ferdinand Tiggemann mit Mundschutz. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Das Düsseldorfer Landgericht will an diesem Donnerstag (14.00 Uhr) entscheiden, ob der wegen Bestechlichkeit verurteilte ehemalige Chef des landeseigenen Baubetriebs BLB Schadenersatz an das Land zahlen muss. NRW fordert von dem inhaftierten Ferdinand Tiggemann 10,2 Millionen Euro.

Das Land klagt, weil der heute 70-Jährige Investoren gegen Schmiergeld Bauvorhaben verraten hatte. Das führte dazu, dass dem Land die notwendigen Grundstücke vor der Nase weggeschnappt und mit erheblichem Aufpreis an das Land weiterverkauft wurden.

Das Land fordert von Tiggemann auch die Rückzahlung des laut Gerichtsurteil geflossenen Bestechungsgeldes in Höhe von 138 000 Euro.

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