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NRW

Urteil im Mordprozess nach Unfall auf Parkplatz erwartet

Prozesse

Montag, 4. November 2019 - 09:07 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Darmstadt/Düsseldorf. Im Mordprozess gegen einen 19 Jahre alten Autofahrer, der bei einem Verkehrsunfall eine Frau aus Düsseldorf getötet haben soll, wird heute (11.00 Uhr) das Urteil erwartet. Der Angeklagte soll im Dezember 2018 auf der Flucht vor der Polizei auf einem Autobahn-Parkplatz in Südhessen mit seinem Wagen in das parkende Auto der Familie gerast sein. Dabei wurde die 39-jährige Frau getötet, ihr damals zehnjähriger Sohn überlebte schwer verletzt.

Ein Schild weist auf den Eingang des Gerichtsgebäudes A des Landgerichts. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Die Staatsanwaltschaft hielt dem deutschen Angeklagten am Landgericht Darmstadt vor, er habe mit der Flucht Straftaten wie Fahren ohne Führerschein verdecken wollen. Sie forderte wegen Mordes eine Jugendstrafe von neun Jahren Haft.

Die Verteidigung plädierte auf fahrlässige Tötung und nannte kein Strafmaß. Ihr Mandant habe sich und sein 17 Jahre altes Auto überschätzt, so die Anwälte. Er habe auf dem Parkplatz „Fuchsbuckel“ an der A5 bei Heppenheim parken und zu Fuß weiter flüchten wollen. Die Verteidiger sahen keine Parallelen zu einem Hamburger Mordurteil gegen einen Raser, weil dieser Unfall innerorts und im Gegenverkehr geschehen war.

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