NRW

Urteil in Drogenprozess erwartet

Prozesse

Dienstag, 10. Juli 2018 - 01:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Ein 25-Jähriger soll fast zwei Tonnen einer Substanz gehortet haben, mit der sich die Droge DMT herstellen lässt. Gab es eine Verbindung in das Rocker-Milieu? Das Landgericht Köln könnte nun ein Urteil in dem Fall sprechen.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv

Nach dem Fund einer riesigen Menge Material zur Drogenherstellung wird am Landgericht Köln heute ein Urteil erwartet. Angeklagt ist ein 25 Jahre alter Mann, der in seinem Keller im oberbergischen Gummersbach rund 1,8 Tonnen einer Substanz gelagert haben soll, mit der sich die Droge Dimethyltryptamin (DMT) herstellen lässt.

Zu Prozessbeginn schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Ein Zeuge sagte aus, dass die türkischstämmige Rockergruppe „Osmanen Germania“ den Stoff bei dem Angeklagten zwischengelagert haben soll.

Bei DMT handelt es sich nach Angaben der Ermittler um einen Stoff, der eine ähnliche Wirkung wie LSD besitzt.


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