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NRW

Urteil in langwierigem Prozess um Säuglingstod erwartet

Prozesse

Montag, 11. Juni 2018 - 03:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Seit viereinhalb Jahren verhandelt das Dortmunder Schwurgericht um den Tod eines sieben Monate alten Babys. Wurde der Junge von seiner Mutter geschüttelt oder zog er sich die Verletzungen bei einem tragischen Sturz zu? Jetzt wird das Urteil erwartet.

Die Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv

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In einem seit viereinhalb Jahren laufenden Prozess um den Tod eines Säuglings wird heute vor dem Dortmunder Schwurgericht das Urteil erwartet. Die angeklagte Mutter des Kindes aus Lünen bestreitet, ihren sieben Monate alten Sohn im Sommer 2010 geschüttelt und den Kopf dabei gegen einen harten Gegenstand geschlagen zu haben. Sie geht davon aus, dass sich das Baby seine schweren Hirnverletzungen bei einem Sturz aus dem Elternbett zugezogen hat. Das Gericht hat in dem Verfahren mehr als 20 medizinische Gutachten in Auftrag gegeben. Inzwischen hält selbst die Staatsanwaltschaft den ursprünglichen Vorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge nicht mehr aufrecht.

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