VRS-Projekt lotst Lastwagen durch Städte: Mobilitätspreis

dpa/lnw Düsseldorf. Ein Mobilitätsprojekt des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) zur Navigation von Lastwagen in Städten ist mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2021 ausgezeichnet worden. Seit dem Start 2015 seien 293 Kommunen und Kreise in NRW dem Projekt mit dem Namen „Sevas“ beigetreten, teilte das NRW-Verkehrsministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit. Damit werden Lastwagen-Fahrer mittels einer Software für ihr Navi über Vorrangrouten informiert. Zugleich werden sie vor niedrigen Brücken, engen Straßen oder Durchfahrtsverboten gewarnt. Etwa 5100 Angaben über Beschränkungen sind gespeichert. Die Vorrangrouten für Lastwagen sind 15.250 Kilometer lang.

VRS-Projekt lotst Lastwagen durch Städte: Mobilitätspreis

Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, schaut in die Kamera. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

„Mit Sevas machen wir unsere Wohngebiete leiser und sicherer“, erklärte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Gleichzeitig profitierten Spediteure und LKW-Fahrer, weil der Verkehr effizienter geführt werde. Für den Verkehrsverbund VRS fahren vor allem Busse und Bahnen im südlichen Rheinland.

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