NRW

Verband: Bei Sucht der Kinder zu wenig Hilfen für Eltern

Donnerstag, 1. Dezember 2022 - 12:03 Uhr

von dpa

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Eltern seien hoch verunsichert, wenn ihre Kinder Drogen konsumierten, schilderte der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LVR-Universitätsklinik in Essen, Norbert Scherbaum. Sie wüssten nicht, wie Drogen wirkten, wie sie sich gegenüber ihrem suchtgefährdeten Nachwuchs verhalten sollten und wo sie Hilfe bekommen könnten. In der Psychiatrie gewinne der „Trialog“ an Bedeutung: „Es geht bei der Suchterkrankung nicht nur um die Erkrankten und die Profis, sondern auch um die Eltern und Angehörigen.“


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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat wie bereits andere Vertreter von Ländern und Kommunen vor einer Überlastung durch steigende Flüchtlingszahlen gewarnt. Zugesagte Mittel des Bundes müssten endlich fließen, weitere Hilfe sei nötig, forderte der CDU-Politiker laut einem Zeitungsbericht in einem Brief an Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD).