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NRW

Verbot einer Reichsbürger-Gruppe: Razzien in drei NRW-Orten

Kriminalität

Donnerstag, 19. März 2020 - 10:00 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Nach dem bundesweiten Verbot einer Reichsbürger-Gruppierung durch das Bundesinnenministerium hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen an drei Orten Durchsuchungen gestartet.

Ein Mann hält einen „Deutsches-Reich-Reisepass“ in der Hand. Foto: Patrick Seeger/dpa

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich um Bünde, Preußisch Oldendorf und Gummersbach. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) kündigte für den späten Donnerstag vormittag eine Pressekonferenz an.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte zuvor erstmals eine Reichsbürger-Gruppierung bundesweit verboten. Polizeibeamte durchsuchten am Donnerstag in den frühen Morgenstunden die Wohnungen führender Mitglieder des Vereins „Geeinte deutsche Völker und Stämme“ und seiner Teilorganisation „Osnabrücker Landmark“ in zehn Bundesländern. Nach dpa-Informationen gab es Durchsuchungen in Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen.

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