Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Verfahren gegen Straßenbahn-Fahrer in Köln eingestellt

Prozesse

Freitag, 19. Juni 2020 - 16:22 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Nach einem Straßenbahn-Unfall unter Alkoholeinfluss in Köln ist das Verfahren gegen den angeklagten Fahrer vorläufig eingestellt worden. Das teilte das Amtsgericht am Freitag mit. „Als Auflage wurde dem Angeklagten gemacht, einen Geldbetrag in Höhe von 5000 Euro binnen einer Frist von sechs Monaten an eine gemeinnützige Einrichtung zu zahlen“, erklärte ein Sprecher.

Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand-. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Dem Mann war in der Anklage vorgeworfen worden, 2018 mit 2,4 Promille im Blut einen Auffahrunfall mit 44 Verletzten verursacht zu haben. An beiden Straßenbahnen sei ein Schaden von je 800 000 Euro entstanden. Der Vorwurf lautete fahrlässige Körperverletzung in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs.

Bei der Entscheidung zur Einstellung spielte nach Angaben des Gerichts eine Rolle, dass sich der Mann und sein ehemaliger Arbeitgeber in einem arbeitsgerichtlichen Verfahren in einem Vergleich geeinigt hätten. Zudem lege ein Gutachten eine „erheblich verminderte Schuldfähigkeit“ aufgrund der Alkoholisierung nahe. Auch sei der zum Unfall-Zeitpunkt 55-Jährige nicht vorbestraft.

Ihr Kommentar zum Thema

Verfahren gegen Straßenbahn-Fahrer in Köln eingestellt

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha