Verfolgungsfahrt: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

dpa/lnw Mönchengladbach. Nach einer dubiosen Verfolgungsjagd durch Mönchengladbach soll einer der Autofahrer versucht haben, einen Widersacher zu überfahren und so zu töten. Zwischenzeitlich hatte die Polizei wegen des Rennens sogar Großalarm ausgelöst, weil sie eine Amokfahrt mitten in der Stadt nicht ausschließen konnte. Bei der Verfolgungsfahrt wurde auch ein unbeteiligter Radfahrer verletzt, sechs geparkte Autos wurden beschädigt.

Verfolgungsfahrt: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Zwei Fahrzeuge hätten sich am späten Donnerstagabend verfolgt und dabei immer wieder gerammt, teilte die Polizei am Freitag mit. Eines der beiden Autos blieb schließlich stehen und zwei Insassen seien ausgestiegen. In diesem Moment sei der Fahrer des anderen Autos auf den aussteigenden 27-Jährigen zugefahren, habe ihn erfasst. Die Polizei fand ihn wenig später schwer verletzt - von allen anderen Beteiligten fehlte jede Spur. Die genauen Hintergründe seien noch unklar. Man gehe davon aus, dass die Widersacher sich kannten. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen versuchten Mordes.