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NRW

Verhungerter Junge: Verurteilte Mutter geht in Revision

Prozesse

Donnerstag, 5. Juli 2018 - 12:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Arnsberg. Nach der Verurteilung für den Hungertod eines Kindes im Sauerland geht die verurteilte Mutter in Revision. Nach Angaben des Landgerichts Arnsberg von Freitag hat der Anwalt wie angekündigt Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt. Über die Revision entscheidet jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Er prüft auf Verfahrensfehler und entscheidet, ob der Prozess neu aufgerollt werden muss.

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Die 40-jährige zehnfache Mutter des kleinen Anakin war Mitte Juni wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Der Anwalt hatte sich für eine Bewährungsstrafe ausgesprochen und das Urteil noch im Gerichtssaal als zu hart kritisiert.

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Der zweijährige Anakin war am Ende seines Martyriums bis auf die Knochen abgemagert und im Krankenhaus gestorben. Seine jüngere Schwester überlebte nur knapp.

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