Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Verkauf von Hasseröder und Diebels stockt

Getränke

Montag, 2. Juli 2018 - 16:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Wernigerode/Issum. Der Verkauf der beiden Traditionsbrauereien Diebels und Hasseröder an einen hessischen Finanzinvestor steht auf der Kippe. Es seien wieder Gespräche mit anderen Interessenten aufgenommen worden, teilte der Eigentümer Anheuser-Busch Inbev Deutschland am Montag mit. Inbev hatte sich im Januar vertraglich mit dem Investmentunternehmen CKCF aus Kronberg auf den Verkauf geeinigt. Die Transaktion sollte Mitte dieses Jahres abgeschlossen werden.

Bierflaschen des Konzerns Anheuser-Busch Inbev von verschiedenen Marken. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Bisher sei CKCF jedoch nicht allen Vertragsanforderungen nachgekommen, heißt es in der Mitteilung. „Vor diesem Hintergrund führt Anheuser-Busch Inbev Deutschland parallel zur Zusammenarbeit mit der CK Corporate Finance Gruppe erneut Gespräche mit ausgewählten Interessenten.“ Der Verkauf sei aber nicht gescheitert und könne auch noch mit CKCF zustande kommen, betonte eine Sprecherin. CKCF war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Anzeige

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) forderte, „dass Anheuser-Busch Inbev jetzt rasch Klarheit über den weiteren Weg der traditionsreichen Standorte Wernigerode und Issum sowie aller weiteren Standorte und der Arbeitsplätze schafft“.

Angesichts sinkender Bierabsätze will sich Inbev nach den Worten von Deutschland-Chef Harm van Esterik in der Bundesrepublik künftig voll auf die Weiterentwicklung seiner nationalen Marken Beck's, Franziskaner und Corona konzentrieren.

Ihr Kommentar zum Thema

Verkauf von Hasseröder und Diebels stockt

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige