NRW

Vermeintliches Mordopfer starb natürlichen Tod

Notfälle

Dienstag, 22. September 2020 - 15:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dinslaken. Sechs Monate nach dem Fund einer toten Frau (78) in Dinslaken geht die Polizei nicht mehr von einem Verbrechen aus. Eine Obduktion hatte damals ergeben, dass die Seniorin erstickt sei. Die Polizei ging damals nach eigenen Angaben von einem Gewaltverbrechen aus und setzte eine Mordkommission ein.

„Die Beamten vernahmen zahlreiche Nachbarn, Verwandte und mögliche Zeugen und fahndeten im Stadtteil nach einem Täter“, rekapitulierten die Ermittler am Dienstag. Im Laufe der Ermittlungen seien Zweifel an einem Tötungsdelikt aufgekommen. Die Ermittler hätten einen weiteren Gerichtsmediziner hinzugezogen, der die Vermutung bestätigt habe, dass die Frau auch an einer krankhaften inneren Ursache erstickt sein könnte. „Unter Einbeziehung aller Faktoren geht die Mordkommission mittlerweile von einer natürlichen Todesursache aus.“

Die Ermittlungen würden jetzt durch die Duisburger Staatsanwaltschaft eingestellt.

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