NRW

Vielschichtige Bedrohung: Antisemitismusbeauftragter warnt

Extremismus

Donnerstag, 16. September 2021 - 15:03 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin/Hagen. Wegen des mutmaßlich geplanten Anschlags auf die Synagoge im nordrhein-westfälischen Hagen zeigt sich der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, alarmiert. Die Bedrohung sei vielschichtig und komme „von verschiedenen Seiten“, sagte er am Donnerstag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „War der Anschlag von Halle rechtsmotiviert, so ist der vereitelte Anschlag in Hagen offenbar dem islamistischen Milieu zuzuordnen.“

Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein in Berlin. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild

Das Internationale Auschwitz Komitee forderte eine Reaktion der muslimischen Gemeinden in Deutschland. „Dieser Fall ist ein Zeichen dafür, dass Antisemitismus unter muslimischen Migranten weit verbreitet ist“, sagte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zum jüdischen Feiertag Jom Kippur soll ein Angriffs auf die Synagoge im nordrhein-westfälischen Hagen gedroht haben. Ein 16-jähriger Syrer wurde festgenommen.

© dpa-infocom, dpa:210916-99-244101/2

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