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Völler: Super League „Verbrechen am Fußball“

Fußball

Montag, 19. April 2021 - 13:27 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Leverkusen. Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler hat die Pläne von zwölf Vereinen für eine europäische Super League mit deutlichen Worten kritisiert. „Eine geschlossene Gesellschaft ist ein Verbrechen am Fußball“, sagte der Weltmeister von 1990 der „Bild“ und „Sport Bild“ und kritisierte vor allem den von Jürgen Klopp trainierten FC Liverpool: „Für einen Klub, bei dem die Fans „You’ll never walk alone“ singen, ist das beschämend.“

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Sport Rudi Völler kritisiert deutlich die Pläne für eine europäische Super League. Foto: Soeren Stache/dpa-/Archivbild

Das Verhalten der deutschen Vereine in diesem Konflikt sei dagegen vorbildlich. „Dass Bayern München und Borussia Dortmund da nicht mitmachen, zeigt, dass sie Rückgrat haben“, sagte Völler und forderte für die zwölf Vereine aus England, Spanien und Italien, die sich den Plänen bisher anschließen: „Wer ins dieser Liga mitspielen will, muss aus allen nationalen Ligen aussortiert werden. Mit allen Mannschaften. Die Jugend, die Frauen - alle müssen dann raus!“

© dpa-infocom, dpa:210419-99-263172/2

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