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Völler: Trennung von Bosz tut weh

Fußball

Dienstag, 23. März 2021 - 13:17 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Leverkusen. Sportchef Rudi Völler vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen bedauert die Trennung von Trainer Peter Bosz. „Vor zweieinhalb Monaten war das noch unvorstellbar“, sagte der Weltmeister von 1990 am Dienstag: „Es ist eine Niederlage für uns alle, weil es gerne anders gehabt hätten. Es ist schade, und es tut auch ein bisschen weh, aber das ist Profi-Fußball.“ Bosz, der am Dienstag von Hannes Wolf abgelöst wurde, sei „ein Top-Trainer und ein toller Mensch“.

Rudi Völler, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04 Leverkusen, steht in der Bay-Arena am Spielfeldrand. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Dass er vor zwei Wochen in einem TV-Interview noch beteuerte, der Niederländer sei bei Bayer die „A-, B- und C-Lösung“, sei aber natürlich Taktik gewesen. „Wenn ich da von A, B und C spreche, dann ist das mehr eine Redewendung“, sagte Völler: „Das darf man nicht auf die Goldwaage legen.“ Die grundsätzliche Wertschätzung von Bosz sei aber hoch. „Ich weiß, dass immer die gleichen Floskeln kommen, wenn ein Trainer beurlaubt wird. Aber in dem Fall sind sie ehrlich.“

Man sei dennoch zu der Erkenntnis gekommen, „dass es in dieser Form nicht mehr weitergeht. Wir hatten nicht das Gefühl, dass es noch gutgehen kann“, sagte Völler. Aktuell ist Bayer, das mit dem klaren Ziel Champions-League-Qualifikation in die Saison gegangen war, Sechster. Diesen Platz und damit die Teilnahme an der Europa League oder Conference League zu sichern, sei nun „das Mindestziel“, erklärte Völler. Mit Blick auf die Champions League solle man „niemals nie sagen. Aber wir sind realistisch.“

© dpa-infocom, dpa:210323-99-936842/2

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