Völler: Wolf ausgeliehen - Langfristiges Engagement möglich

dpa Leverkusen. Hannes Wolf ist bei Bayer Leverkusen zunächst ausdrücklich ein Trainer auf Zeit, ein langfristiges Engagement des 39-Jährigen beim Fußball-Bundesligisten ist aber zumindest möglich. „Wir danken dem DFB und Oliver Bierhoff, der die Idee gut fand, dass sie uns Hannes für eine Weile ausgeliehen haben“, sagte Sportchef Rudi Völler bei der Vorstellung des neuen Trainers am Dienstag. Wolf, der Nachfolger des beurlaubten Peter Bosz wird, trainiert normalerweise die U18-Nationalmannschaft.

Völler: Wolf ausgeliehen - Langfristiges Engagement möglich

Rudi Völler, Sportgeschäftsführer von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Ganz ausgeschlossen ist es aber offenbar nicht, dass Wolf über den Sommer hinaus im Rheinland bleibt. „Zunächst ist es nur für die acht Spiele. Aber ausgeschlossen ist natürlich nichts“, sagte Völler. Sportdirektor Simon Rolfes ergänzte: „Wir waren erst einmal fokussiert, die beste Konstellation für diese acht Wochen zu finden. Was Richtung Sommer passiert, werden wir uns in Ruhe überlegen und im nächsten Schritt anschauen.“

Wolf stellte klar, „dass ich den Job beim DFB für diesen kurzen Zeitraum nicht aufgegeben hätte. Das wäre fahrlässig gewesen. Das Konstrukt der Ausleihe ist für mich ein sehr gutes, weil ich mit allem, was ich habe, reingehen kann, ohne den ganz großen Druck, was ich mache, wenn es nicht weitergeht. Wichtig war mir auch, dass ich keinen im Stich lasse.“ Die U18 absolviert momentan keine Spiele. In jedem Fall richte er sich aber nur auf acht Spiele in Leverkusen ein, sagte Wolf: „Normal ist eine Saison ein Marathon. Das ist ein 800-Meter-Lauf.“

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