Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Von der Steinzeit bis heute: Sonderausstellung zur Pest

Museen

Mittwoch, 18. September 2019 - 13:16 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Herne. Pest, Schwarzer Tod, Geißel der Menschheit - mit der Seuche, die seit der Antike in großen Pandemien mehr als 100 Millionen Todesopfer weltweit forderte, beschäftigt sich das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne in einer Sonderausstellung. Schon in der Jungsteinzeit trat die Pest auf und verschonte keine Epoche der Menschheitsgeschichte. Bis heute ist sie nicht endgültig verschwunden. Auf der Insel Madagaskar vor der Küste Ostafrikas gilt die inzwischen heilbare Pest weiterhin als nicht vollständig ausgerottet.

Die Schau zeichnet mit elf Themenbereichen ein faszinierendes und dramatisches Bild von mehr als 3000 Jahren Pest-Geschichte und beschäftigt sich zudem mit der psychologischen Wirkung der Krankheit. „Wir zeigen auch den sozialen Umgang mit ansteckenden Krankheiten und das menschliche Verhalten im Angesicht von existenziellen Bedrohungen“, sagte LWL-Direktor Matthias Löb am Mittwoch. Etwa die Diskussion um eine Impfpflicht zeige den Gegenwartsbezug.

300 archäologische und kulturgeschichtliche Exponate aus aller Welt sind in der Ausstellung zu sehen, darunter ein echtes, aber abgetötetes Pest-Bakterium unter dem Mikroskop. Die Sonderausstellung dauert bis zum 10. Mai 2020.

Ihr Kommentar zum Thema

Von der Steinzeit bis heute: Sonderausstellung zur Pest

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha