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NRW

Warnstreikwelle: Verdi wechselt von der Ruhr an den Rhein

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Mittwoch, 21. März 2018 - 03:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Gewerkschaft Verdi wechselt mit dem Schwerpunkt ihrer Warnstreiks von der Ruhr an den Rhein: Über 10 000 Beschäftigte sollen am Mittwoch die Arbeit niederlegen.

Trillerpfeife und Anstecker mit Aufschrift „Streik“ und Verdi-Logo. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Nach dem Warnstreik im Ruhrgebiet will die Gewerkschaft Verdi heute den öffentlichen Nahverkehr im Rheinland lahmlegen. So sollen in Köln, Düsseldorf und Bonn weder Busse noch U-Bahnen oder Straßenbahnen fahren. Nachdem am Dienstag 26 000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt hätten, sollen es am Mittwoch mehr als 10 000 werden, kündigte ein Verdi-Sprecher an.

Neben der Rheinschiene werde aber auch der Nahverkehr in Hagen, Ennepetal, Lünen, Unna, im Hochsauerland und in Oberhausen bestreikt. Hinzu kämen in einigen Städten die Kitas, die Müllabfuhr und die Sparkassen. In Solingen, Remscheid und Monheim könnten die Bürger in den Rathäusern auf verschlossene Türen stoßen: Dort werden die Stadtverwaltungen bestreikt.

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