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NRW

Weltkriegsbombe: Sperren ignoriert und Polizist angegriffen

Notfälle

Montag, 2. September 2019 - 19:26 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Köln haben Fußgänger nach Angaben der Stadt an mehreren Stellen die Absperrung missachtet und damit die Evakuierung verzögert. Ein Polizist sei tätlich angegriffen worden, teilte die Stadt am frühen Montagabend weiter mit. Außerdem habe ein Unbekannter eine Drohne über der Baustelle, auf der der Blindgänger gefunden worden war, fliegen lassen. Die Drohne sei dann zwei Blocks weiter runtergegangen. Der Besitzer, nach dem gesucht wird, sei zunächst nicht entdeckt worden.

Im Stadtteil Ehrenfeld mussten am Montag 4800 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Zudem konnten wegen der Sperrung ab Montagmittag keine Züge am Bahnhof Ehrenfeld halten. Betroffen waren mehrere Regionalzug-Verbindungen. Der Blindgänger war am Morgen bei Sondierungsarbeiten gefunden worden. In einem Radius von rund 300 Metern mussten sich die Anwohner vorsorglich in Sicherheit bringen.

Die Freigabe für die Entschärfung sollte gegen 19 Uhr erfolgen. In einer Anlaufstelle in einer Schule hielten sich am frühen Abend 125 Personen auf. Es habe 58 Krankentransporte gegeben. Fast 100 Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und Verkehrsdienstes waren im Einsatz.

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