Wenig spaßig: Erotikportal mahnt Dortmunder Fun-Park ab

dpa/lnw Dortmund. Der temporäre Dortmunder Freizeitpark „funDOmio“ hat eine wenig spaßige Auseinandersetzung mit dem Betreiber des Erotikportals „fundorado“. Er habe ein Mahnschreiben erhalten, in dem behauptet werde, dass eine Namensähnlichkeit bestehe und das Markenrecht verletzt werde, sagte der Betreiber des Dortmunder „Pop-up-Parks“, Patrick Arens, der dpa am Freitag. Er weise den „sehr weit hergeholten Vorwurf“ zurück und habe einen Anwalt beauftragt. „Wir waren bei unserer Namensgebung in keinster Weise durch das Portal inspiriert.“

Wenig spaßig: Erotikportal mahnt Dortmunder Fun-Park ab

Ein großes Fahrgeschäft und ein nostalgisches Riesenrad "Roue Parisienne" werden vor der Westfalenhalle aufgebaut. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

In dem Schreiben werde eine Umbenennung gefordert sowie rund 1800 Euro. Das Angebot in Dortmund für Familien werde noch planmäßig bis zum Ende der Sommerferien geöffnet sein - und zwar unter unverändertem Namen, betonte Arens. Der Jahrmarkt rund um die Westfalenhalle mit Fahrgeschäften und weiteren Attraktionen wird in Corona-Zeiten speziell gelenkt und ist jeweils für kleinere Besucherströme zugelassen. „Bild.de“ hatte zuvor über den Streit berichtet.