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NRW

Weniger HIV-Neuinfektionen: Experten fordern frühere Tests

Gesundheit

Mittwoch, 27. November 2019 - 11:48 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Bochum. Trotz sinkender HIV-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen sind nach Experten-Einschätzung unverminderte Prävention und mehr frühe Tests nötig. Für NRW sei von geschätzt rund 19 300 Menschen mit HIV auszugehen, aber etwa 2200 unter ihnen wüssten davon nichts, seien also noch ohne entsprechende Diagnose. Das berichtete der Leiter des WIR-Zentrums für Sexuelle Gesundheit und Medizin an der Uni-Klinik Bochum, Norbert Brockmeyer, am Mittwoch unter Berufung auf Zahlen des Robert Koch-Instituts. „Dabei sollte es ein Antrieb sein, dass man bei früher Diagnose und der sehr guten Therapie, die wir haben, länger und besser leben kann - und auch ohne das Rikso, andere unwissentlich anzustecken.“

Ein Arzt nimmt bei der Berliner Aids-Hilfe e.v. an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl der Neuinfektionen ist 2018 in NRW nach RKI-Schätzung auf rund 510 Fälle (2017: 550) gesunken, mehrheitlich (420) sind es Männer. Angst vor Ausgrenzung und Stigmatisierung halte viele davon ab, sich auf das HI-Virus testen zu lassen, sagte Brockmeyer in Bochum zum bevorstehenden Welt-Aids-Tag am kommenden Sonntag (1.12.).

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