NRW

Weniger Infektionen durch Krankenhauskeime in NRW

Gesundheit

Donnerstag, 17. Januar 2019 - 15:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Die Infektionen mit dem Krankenhauskeim MRSA sind in Nordrhein-Westfalen deutlich zurückgegangen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen 764 Infektionsfälle gemeldet - nach 925 Fällen 2017. Besonders viele durch den Erreger verursachte Infektionen hatte es im Jahr 2012 in NRW gegeben, mit damals 1456 Meldungen. Die Erreger sind gefährlich, weil viele Antibiotika nicht gegen das Bakterium wirken. Für Menschen mit intaktem Immunsystem gelten sie in der Regel als harmlos.

Eine Petrischale mit MRSA-Keimen. Foto: Armin Weigel/Archiv

Die Infektionen mit MRSA gehen in Deutschland insgesamt zurück. Pro 100 000 Einwohner gab es im bundesweiten Schnitt im vergangenen Jahr 2,75 Meldungen. 2017 waren es 3,39 und 2012 noch 5,57 Fälle. In NRW kamen 2018 auf 100 000 Einwohner 4,27 Meldungen. Laut RKI ist eine striktere Hygiene ein Grund für die positive Entwicklung.


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