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„Westerdam“-Passagiere warten in Kambodscha auf Heimreise

Krankheiten

Dienstag, 18. Februar 2020 - 16:49 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Phnom Penh/Dorsten. Erst waren sie auf dem Kreuzfahrtschiff „Westerdam“ in Kambodscha gestrandet - jetzt müssen einige der Passagiere in Hotels auf ihre Weiterreise warten - darunter auch Touristen aus Nordrhein-Westfalen. Man habe ihnen bereits am Sonntag mündlich mitgeteilt, dass ihre Tests auf das Coronavirus negativ gewesen seien, sagten Stefan Habel (35) und Alexandra Dorschu (34) der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in ihrem Hotel in Phnom Penh. Dennoch warteten sie noch auf ihr offizielles Gesundheitszertifikat der örtlichen Behörden. „Ich denke, es war kein wirklicher Urlaub“, sagte Dorschu. Habel beschrieb seine Erlebnisse unterdessen als „interessante Erfahrung.“

Passagiere stehen auf dem Oberdeck, während das Kreuzfahrtschiff in Sihanoukville, Kambodscha anlegt. Foto: AP/dpa

Die beiden Hochschullehrer aus Dorsten hatten das Schiff bereits am Samstag verlassen und waren in dem Hotel in der Hauptstadt untergebracht worden. Sie zeigten der dpa Notizen des Gesundheitsministeriums, die man unter ihrer Zimmertür durchgeschoben habe. Darauf bittet das Ministerium Passagiere der „Westerdam“, bis zum Erhalt der Testergebnisse in ihren Zimmern zu bleiben. An diese Bitte hätten sie sich gehalten, sagte Dorschu. Doch eines treibe sie weiter um, fügte sie hinzu: „Meine größte Sorge ist, wie wir jemals diesen Ort verlassen sollen, wenn uns alle Fluggesellschaften abweisen.“


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