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NRW

Wettkampf mit Taktstock: Dirigentenpreis in Köln

Musik

Freitag, 29. September 2017 - 01:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Nachwuchs-Dirigenten aus aller Welt haben sich beworben, nun wird der Sieger gekürt: In Köln steigt das Finale des „Deutschen Dirigentenpreises“. Auf dem Programm stehen unter anderem Mozart und Brahms.

Thomas Guggeis dirigiert bei einer Vorrunde zum Deutschen Dirigentenpreis. Foto: Henning Kaiser

Nach intensiven Proben und harten Auswahlrunden wird heute in Köln der Sieger des „Deutschen Dirigentenpreises“ gekürt. Für das Finalkonzert in der Kölner Philharmonie konnten sich nach Angaben des Deutschen Musikrats drei Nachwuchs-Dirigenten qualifizieren: Dominik Beykirch aus Deutschland, Hossein Pishkar aus dem Iran und Anna Rakitina aus Russland. Unter anderem werden sie die „Tragische Ouvertüre“ von Johannes Brahms und einen Part aus „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart zum Besten geben. Dem Sieger winken 20 000 Euro Preisgeld, eine Assistenz beim Gürzenich-Orchester Köln sowie eine Produktion mit dem WDR Sinfonieorchester.

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Insgesamt hatten sich nach Angaben der Organisatoren 80 Dirigenten aus 25 Ländern um den Preis beworben, der ein Sprungbrett für eine große Karriere sein soll. Zwölf Kandidaten wurden für die letzten Runden zugelassen. Sie mussten sich in mehreren Bewertungsrunden vor einer Jury beweisen.

Die Kriterien seien dabei für jeden Juror ein wenig unterschiedlich, sagte Jury-Chef Lothar Zagrosek der Deutschen Presse-Agentur. Bei ihm komme natürlich die Kenntnis der Partitur an erster Stelle. Gleich dahinter komme aber die Kommunikationsfähigkeit des Dirigenten: „Wie er das Orchester auf seine Seite bringt.“


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