NRW

Wieder mehr Organspender in NRW, aber weiter Schlusslicht

Gesundheit

Montag, 13. Januar 2020 - 09:38 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf/Frankfurt. Tausende Kranke in Deutschland hoffen auf ein Spende-Organ wie Niere, Leber, Lunge und Herz. In NRW ist die Zahl der Organspender 2019 wieder gestiegen, aber im Bundesvergleich bleibt das Land Schlusslicht.

Ein Organspendeausweis, aufgenommen vor dem Modell eines menschlichen Torsos. Foto: Daniel Maurer/dpa/Archivbild

Die Zahl der Organspender in Nordrhein-Westfalen ist in 2019 erneut gestiegen, aber NRW bleibt nach Zahlen der Stiftung Organtransplantation (DSO) bundesweit weiter Schlusslicht. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 179 Menschen in NRW nach ihrem Tod 586 Organe für schwerkranke Patienten gespendet, wie die DSO am Montag in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr waren es 163 Spender. Bundesweit lag die Zahl mit 932 Spendern annähernd auf dem Vorjahresniveau (955).

Im bundesweiten Vergleich mit insgesamt sieben Regionen steht NRW weiterhin an letzter Stelle: Kamen in ganz Deutschland 11,2 Spender auf eine Million Einwohner, lag der Schnitt im bevölkerungsreichsten Bundesland bei 10 Spendern pro Million Einwohner. Die ostdeutschen Regionen liegen mit 13,5 bis 14,9 Spendern pro Million Einwohner deutlich darüber. Zu den neun Transplantationszentren in NRW gehören sieben Uni-Kliniken und zwei Zentren in Bad Oeynhausen und Köln-Merheim.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.