NRW

Wüst und Laschet müssen im U-Ausschuss zur Flut aussagen

Landtag

Mittwoch, 22. Dezember 2021 - 03:54 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und sein Amtsvorgänger Armin Laschet (beide CDU) werden an diesem Mittwoch (11.30) vom Untersuchungsausschuss des Landtags zur Flutkatastrophe als Zeugen vernommen.

Hendrik Wüst (r,), und sein Amtsvorgänger Armin Laschet verlassen den Landtag. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Außer Wüst - zum Zeitpunkt der Katastrophe noch Verkehrsminister - und Laschet soll am Mittwoch auch der Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, aussagen.

SPD und Grüne hatten die Vernehmungen von Wüst und Laschet beantragt. Laschet sei „eng in das Katastrophenmanagement und die Kommunikation innerhalb der Landesregierung und der nachgeordneten Behörden eingebunden“ gewesen, hatte die Opposition dies begründet.

Der Untersuchungsausschuss hatte Anfang Oktober seine Arbeit aufgenommen. Die Opposition wirft der Landesregierung vor, zu zaghaft auf die Flutkatastrophe reagiert zu haben. Aus ihrer Sicht hätte die Regierung die betroffenen Kommunen schneller unterstützen und früher warnen müssen.

Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. Ganze Landstriche wurden von den Wassermassen verwüstet. Nach ersten Schätzungen entstanden allein in NRW Schäden in Höhe von etwa 13 Milliarden Euro, 49 Menschen starben.

© dpa-infocom, dpa:211221-99-468549/3

Ihr Kommentar zum Thema

Wüst und Laschet müssen im U-Ausschuss zur Flut aussagen

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha