NRW

Zentralkomitee fordert von Woelki Offenlegung des Gutachtens

Kirche

Freitag, 20. November 2020 - 15:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Bonn/Köln. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (Zdk) hat den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki zur Offenlegung des von ihm zurückgehaltenen Missbrauchsgutachtens aufgefordert. „Aktuell sind wir Zeuginnen und Zeugen intransparenter Vorgänge im Erzbistum Köln“, kritisierte die Vollversammlung des ZdK am Freitag in einer Erklärung. „Wir fordern, diese vollständig offen zu legen und insbesondere die Ergebnisse aus dem Gutachten der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zugänglich zu machen.“

Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Das Gutachten zum Umgang des Erzbistums Köln mit Missbrauchsvorwürfen war von Woelki selbst in Auftrag gegeben worden. Mittlerweile hat er sich allerdings entschieden, das Gutachten doch nicht zu veröffentlichen. Als Begründung führt er rechtliche Bedenken an. Bekannt geworden ist bereits, dass in dem Gutachten der Hamburger Erzbischof Stefan Heße - früher Personalchef im Erzbistum Köln - kritisch beurteilt wird. Heße bestreitet die Vorwürfe.

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