NRW

Zukunft des Erzbistums: Beratungsgremium spricht mit Woelki

Kirche

Freitag, 1. April 2022 - 02:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Kardinal Woelki will eine zweite Chance. Ob er sie bekommt, hängt ganz wesentlich davon ab, ob die Gremien des Erzbistums Köln dabei mitspielen. Das wichtigste tagt jetzt in Düsseldorf.

Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Erstmals seit der Rückkehr des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki aus einer fünfmonatigen Auszeit kommt am Freitag (17.00 Uhr) der Diözesanpastoralrat zusammen, das wichtigste Beratungsgremium des Kardinals. Bei der zweitägigen Sitzung in Düsseldorf geht es im Kern darum, ob der Diözesanpastoralrat Woelkis Bitte um eine zweite Chance mehrheitlich mitträgt.

Zuvor hatte der Diözesanpastoralrat in weiten Teilen signalisiert, dass er sich eine Zukunft mit Woelki nicht mehr vorstellen kann. Mittlerweile hat Papst Franziskus jedoch verfügt, dass Woelki zunächst weitermachen soll. Über ein Rücktrittsgesuch des Kardinals will Franziskus später entscheiden. Woelki hatte 2020 eine Krise im größten deutschen Bistum ausgelöst, als er entschieden hatte, ein Gutachten zum Umgang von Bistumsverantwortlichen mit Missbrauchsvorwürfen nicht zu veröffentlichen. Er führte rechtliche Gründe dafür an.

© dpa-infocom, dpa:220331-99-748821/2

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