Zukunft des Waldes: Landesregierung tagt im Rothaargebirge

dpa/lnw Schmallenberg. Dürre, Stürme, Borkenkäfer: Dem Wald in Nordrhein-Westfalen geht es schlecht. Die Minister der Landesregierung treffen sich daher zur Klausurtagung mitten im Rothaargebirge. Und am Nachmittag geht's rein in die Natur.

Zukunft des Waldes: Landesregierung tagt im Rothaargebirge

Fichten und eine Buche stehen im Nebel. Foto: Patrick Seeger/Archivbild

Für Beratungen über die Zukunft des Waldes trifft sich die nordrhein-westfälische Landesregierung ab heute im Rothaargebirge. Vor Beginn der eineinhalbtägigen Kabinettsklausur in Schmallenberg tauschen sich Ministerpräsident Armin Laschet, Heimatministerin Ina Scharrenbach und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (alle CDU) mit den Wald- und Forstverbänden über aktuelle Waldschäden aus. Am Nachmittag wird eine Wanderung über den Rothaarsteig angeboten.

Langanhaltende Trockenheit, zerstörerische Stürme und in der Folge eine Borkenkäferplage historischen Ausmaßes setzen den Bäumen in Nordrhein-Westfalen derzeit zu. Nach Erhebungen des Landesbetriebs Wald und Holz gibt es mittlerweile neun Millionen Kubikmeter Schadholz aus den Jahren 2018 und 2019. Das entspricht einer Schadensfläche von 20 000 Hektar.