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NRW

Zum DFB-Pokal-Halbfinale Saarbrücken - Leverkusen (0:3)

Fußball

Mittwoch, 10. Juni 2020 - 10:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Völklingen.

Leverkusens Wendell (l) in Aktion gegen Saarbrückens Fanol Perdedaj. Foto: Ronald Wittek/epa-Pool/dpa

Daniel Batz (Torhüter 1. FC Saarbrücken): „Wir sind unfassbar enttäuscht. Wir haben alles gegeben. Unser Matchplan sah anders aus. Wir hatten zu großen Respekt. Wir wissen, dass wir Großes geleistet haben. Das kommt dann die nächsten Tage. Wir haben das 5-5-0 so gespielt, wie wir es nicht spielen wollten. Wir wissen gar nicht, wann die Drittliga-Saison losgeht. Wir feiern ein bisschen, dann geht es in den wohlverdienten Urlaub.“

Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Saarbrücken): „Wir haben verloren. Das ist für den Gemütszustand erstmal schlecht. Es ist mit dem Anstoß losgegangen. Wir wollten eklig sein. Aber wir haben angefangen zu zweifeln. Das hat sich bis zum Halbzeitpfiff durchgezogen. Wir waren da, aber nicht griffig. Das war auch Thema in der Halbzeit. Wir wollten alle Waffen ziehen und haben mit Wattebällchen geworfen. Es hätte alles zusammenkommen müssen. Wir haben heute ein Abschlussessen. Das war's dann erstmal.“

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): „Man spielt ein Finale, um es zu gewinnen. Das wird der nächste Auftrag. Ich hatte keine Zweifel, aber Respekt. Wir haben von Anfang an die Sache gut gemacht. Wenn man zwei Tore in 30 Minuten schießt, ist das Spiel gelaufen. Im Fußball-Leben bekommt man nicht viele Chancen, Endspiele zu spielen. Wenn man so nah dran ist, muss man das seriös angehen. Das haben wir gemacht.“

Rudi Völler (Sportchef Bayer Leverkusen): „Ich bin da ein bisschen Optimist und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir da vielleicht ein paar Zuschauer dabei haben werden. Vielleicht will man ja in dem großen Stadion ein kleines Zeichen setzen. Aber das entscheidet die Politik.“

Fernando Carro (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): „Das ist ein Super-Erfolg und eine Chance auf einen Titel. Deshalb bin ich sehr zufrieden.“

Sven Bender (Bayer Leverkusen): „Es ist eine andere Atmosphäre. Das sind die Schwierigkeiten, die so ein Spiel mitbringt. Wir haben uns darauf eingestellt und fokussiert. Wir haben das gut gelöst. Es ist das erste Finale mit Leverkusen. Ich bin stolz darauf. Ich hoffe, dass der Weg noch nicht zu Ende ist.“

Lukas Hradecky (Torhüter Bayer Leverkusen): „Drittes Finale in fünf Jahren. Darüber bin ich glücklich. Ich hoffe, dass wir im Finale auf die Eintracht treffen. Ich hoffe, dass wir nach dem Finale ein anderes Trikot anziehen können. Die Jungs haben sich professionell vorbereitet. Sie haben den Gegner ernst genommen. Wir sind jetzt da, im Finale kann alles passieren, egal wie der Gegner heißt.“

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