NRW

Zweifel an Islam-Berater: Vertrag aufgelöst

Regierung

Mittwoch, 7. Juli 2021 - 16:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die NRW-Landesregierung hat den Werkvertrag mit einem Berater in Fragen des Islam nach mehr als zehn Jahren „einvernehmlich aufgelöst“. Anlass seien „begründete Zweifel in Bezug auf die akademische Laufbahn“ des Mannes gewesen, hieß es am Mittwoch in Düsseldorf aus dem NRW-Schulministerium. Die Abordnung an die Universität Duisburg/Essen mit dem Ziel der Habilitation sei vorzeitig beendet worden.

Wegen der eingereichten Promotionsurkunde laufe derzeit eine Sachverhaltsaufklärung durch die Düsseldorfer Bezirksregierung, hieß es. Eine Behördensprecherin bestätigte dies: „Die Bezirksregierung prüft die Promotionsurkunde eines Wissenschaftlers, der auch an der Universität Duisburg-Essen tätig war.“

Die Tageszeitungen „Welt“ und „Welt am Sonntag“ hatten berichtet, dass der Wissenschaftler seine akademische und berufliche Karriere „offenbar zum Teil auf Falschangaben aufgebaut“ haben soll. Geprüft werde, ob die Dissertationsurkunde, die der Mann eingereicht hatte, echt ist.

© dpa-infocom, dpa:210707-99-293960/2

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