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WWF: Insektensterben hat weiter dramatisches Ausmaß

Sonntag, 16. Oktober 2022 - 19:44 Uhr

von dpa

© Felix Kästle/dpa

Fünf Jahre nach dramatischen Ergebnissen einer Krefelder Studie zum Insektensterben sehen Naturschützer keinen Grund zur Entwarnung. Die Situation habe sich nicht verbessert, erklärte am Sonntag Peter Weißhuhn, Projektleiter Insektenschutz beim WWF Deutschland. „Neuere Studien zeichnen in Teilen sogar ein noch dramatischeres Bild.“ Nötig seien daher drastisch weniger Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft, und zwar um mindestens 50 Prozent bis 2030. Zudem müsse der versprochenen Glyphosat-Ausstieg bis 2023 ohne Ausnahmen kommen. Insgesamt müsse der Umbau zu einer nachhaltigen und biologischen Landwirtschaft stärker vorankommen.

Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat ist derzeit noch bis zum 15. Dezember in der EU zugelassen. Das Pestizid steht auch im Verdacht, Krebs zu verursachen.

Vor fünf Jahren hatte der Entomologische Verein Krefeld eine bahnbrechende Studie zum Insektenschwund veröffentlicht. Bei den Erhebungen in 63 deutschen Schutzgebieten zwischen 1989 und 2016 wurde ein Rückgang von 76 Prozent (im Hochsommer bis zu 82 Prozent) der Fluginsekten-Biomasse festgestellt. Dies löste in Deutschland eine breite Debatte über das Insektensterben aus.


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Das Erzbistum Köln wird gegen seine Mitarbeiterin Hildegard Dahm nach deren Angaben keine arbeitsrechtlichen Schritte einleiten. Dies berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag). Der für sie zuständige Abteilungsleiter im Erzbischöflichen Generalvikariat habe sie am Freitag in einem persönlichen Gespräch über eine entsprechende Entscheidung des Generalvikars Guido Assmann informiert, sagte Dahm der Zeitung. „Ich bin total erleichtert“, sagte sie demnach. Die Drohung des Erzbistums sei „natürlich nicht spurlos an mir vorübergegangen“. Gründe für das Ergebnis der angekündigten Prüfung seien ihr nicht mitgeteilt worden.